Meine Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Medien zu Beginn des Studiums.
Meine Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Medien zu Beginn des Studiums.
Im ersten Semester fühlte ich mich total überfordert mit den vielen neuen Programmen, mit denen ich mich plötzlich auseinandersetzen musste. Zum Beispiel kenne ich einige Kommilitonen, denen es wie mir schwer fiel, sich mit Stud.IP oder Pabo anzufreunden. Plötzlich wurde verlangt sich regelmäßig Texte runterzuladen, oder morgens mal eben schnell die Mails auf Stud.IP zu öffnen um sicherzugehen, dass eine Veranstaltung stattfindet. Nicht nur einmal stand ich morgens total verschlafen in der Uni vor verschlossenen Türen, weil ich eben dies nicht gemacht habe. Im Grunde muss man sich als Studierender in manchen Veranstaltungen angewöhne einen Tag vorher, oder besser noch am Abend vor der Veranstaltung sein Postfach auf wichtige News zu durchsuchen. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat ist es sicher eine arbeitserleichternde Methode der Vernetzung, aber zu Beginn des Studiums fühlte ich mich wie eine Außerirdische in einem Science Fiction Film. Ich bin mir sicher, dies hätte so nicht passieren müssen, wenn wir in der Schule öfters mal mit dem PC gearbeitet hätten. Die Unterrichtseinheiten am PC waren doch eher selten. Ich denke es ist wichtig als Lehrer von Morgen den Schülern beizubringen, sich immer wieder mal in ein neues Programm einzulernen. Nicht unbedingt nur, damit sie es ewig anwenden können, sondern auch um ihnen das sich Aneignen neuer Medien beizubringen.